Nox AT10 vs AT10 Genius vs Pro Cup – lohnt sich der Aufpreis wirklich?

Gestartet vor 3 Monaten von Jan Brückner  ·  10 Antworten  ·  243 Aufrufe
schlägernoxvergleichequipment

Ich hab die letzten Wochen alle drei Schläger ausgiebig gespielt – AT10 Genius, AT10 Pro und den Pro Cup. Kurzes Fazit vorweg: der Preisunterschied zwischen AT10 Pro und Genius ist meiner Meinung nach kaum zu rechtfertigen, wenn man unter 4h/Woche spielt.

Der Pro Cup überrascht für seinen Preis mit sehr solidem Ballgefühl, wirkt aber bei harten Smashes schnell limitiert. Der AT10 Pro ist der ausgewogenste der drei – kontrollorientiert, angenehmes Gewicht. Der Genius gibt mehr Spin, verzeiht aber weniger. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder andere Nox-Modelle im Vergleich?

vor 3 Monaten #1

Deckt sich mit dem was ich gehört habe. Ich spiele seit einem Jahr und hab mir bewusst den Pro Cup geholt. Für mein Level ist der AT10 Pro schlicht verschwendetes Geld – ich kann den Unterschied im Spin nicht abrufen.

vor 3 Monaten #2

Der Genius ist ein Schläger für Leute die glauben, Equipment macht den Spieler. Ich kenn genug Hobbyspieler die damit rumlaufen und trotzdem jeden Ball ins Netz hauen. Technisch mag er besser sein, praktisch relevant wird er erst ab einem bestimmten Niveau.

vor 3 Monaten #3

Ich bin gerade dabei meinen ersten eigenen Schläger zu kaufen und dieser Thread verwirrt mich ehrlich gesagt mehr als er hilft. Gibt es eine klare Empfehlung für Einsteiger aus der Nox-Linie, oder sollte ich da gar nicht anfangen?

vor 3 Monaten #4

Für Einsteiger: Pro Cup ist solide, aber ich würde ehrlich gesagt gar nicht bei Nox anfangen. Der Babolat Technical Viper oder der Head Graphene sind im gleichen Preissegment fehlerverzeihender. Nox hat einen eigenwilligen Sweet Spot der Anfängern selten hilft.

vor 3 Monaten #5

Das mit dem Sweet Spot beim Nox stimmt. Hab meine ersten drei Monate mit einem AT10 gespielt weil ich dachte "gleich ins Gute investieren" – war rückblickend ein Fehler. Hatte ein halbes Jahr lang schlechte Angewohnheiten weil ich den Schläger kompensiert hab.

vor 3 Monaten #6

Solche Pauschalisierungen helfen nicht. Der Sweet Spot-Charakter vom AT10 zwingt dich zu saubereren Treffpunkten. Das kann für Anfänger auch lehrreich sein – kommt auf die Lernmethode an. Aber ja, ohne Trainer daneben ist das eher Glückssache.

vor 3 Monaten #7

Zurück zum eigentlichen Vergleich: Gewichtsverteilung der drei ist auch interessant. Der Genius liegt etwas kopflastiger als der AT10 Pro, was beim Volley spürbar wird. Wer viel am Netz spielt, wird das merken. Der Pro Cup fühlt sich dagegen fast neutral an.

vor 3 Monaten #8

Ich find den Genius optisch einfach klasse, das muss auch mal gesagt werden. Auf dem Court macht das schon was aus, auch mental. Ja, das ist subjektiv. Nein, ich bereue den Kauf nicht.

vor 3 Monaten #9

Mental-Boost durch Optik – das ist eigentlich der ehrlichste Kaufgrund den ich in diesem Thread gelesen habe.

vor 3 Monaten #10

Fazit meinerseits: Für Ligaspieler mit technisch sauberem Spiel lohnt der Genius, aber nur wenn man konkret mehr Spin über die Schulter braucht. Ansonsten ist der AT10 Pro das rundere Gesamtpaket. Pro Cup bleibt eine ernsthafte Option für alle bis Hobbyliga – kein Kompromissschläger sondern eine bewusste Wahl.

vor 3 Monaten #11

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