Garten-Court: wer hat das wirklich durchgezogen?

Gestartet vor 4 Monaten von Serkan Yilmaz  ·  8 Antworten  ·  776 Aufrufe
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Ich spiele mittlerweile 3-4x die Woche und fange an, die Buchungskosten ernsthaft zu spüren. Mein Grundstück wäre groß genug für einen Court – zumindest theoretisch. Hat das hier jemand wirklich umgesetzt? Mich interessieren vor allem: reale Gesamtkosten, Baugenehmigung (NDS), Untergrund-Entscheidung und ob ihr im Nachhinein sagt, es hat sich gelohnt. Keine Hochglanz-Angebote bitte, sondern echte Erfahrungen.

vor 4 Monaten #1

Habe mich letztes Jahr intensiv damit beschäftigt, bin dann aber nicht weitergekommen. Kurzzusammenfassung: Ein Panorama-Court (Glas + Metall) liegt je nach Hersteller zwischen 25.000 und 45.000 Euro, ohne Fundament und Erdarbeiten. Beleuchtung nochmal 3.000-6.000. Und dann das eigentliche Problem: In Niedersachsen gilt ein Padel-Court baurechtlich meist als Anlage mit Außenwirkung – Baugenehmigungspflicht ist in den meisten Kommunen wahrscheinlich, hängt aber stark vom Einzelfall ab.

vor 4 Monaten #2

Mein Nachbar hat einen Tennisplatz. Der hat mir erklärt, dass allein das Thema Nachbarschaftslärm mit Abstand das nervigste war. Padel ist lauter als Tennis. Ich würde das ernsthaft einkalkulieren bevor man anfängt zu planen.

vor 4 Monaten #3

Kenne zwei Leute die das gemacht haben. Einer bereut es nicht, einer schon. Der Unterschied: Der erste hat vorher mit drei Familien aus der Nachbarschaft gesprochen und alle spielen regelmäßig mit. Kostenverteilung, gemeinsame Nutzung, kein Konfliktpotential. Der zweite hat einfach gebaut und jetzt Ärger mit dem Nachbarn wegen Lärm und einem Genehmigungsstreit der immer noch läuft.

vor 4 Monaten #4

Ich finde den Gedanken schön, aber mal ehrlich: Ab wann amortisiert sich das? Bei 3x pro Woche und sagen wir 15 Euro Anteil pro Session sind das knapp 2.300 Euro im Jahr. Bei 35.000 Euro Investition dauert das 15 Jahre – ohne Wartung, ohne Reparaturen, ohne Zinsen.

vor 4 Monaten #5

Die Rechnung stimmt so nicht ganz, weil du nicht alleine spielst. Vier Leute teilen sich die Investition, dann sieht es anders aus. Aber du hast recht, dass die laufenden Kosten gerne unterschätzt werden. Kunstrasen muss nach 8-10 Jahren erneuert werden, das sind nochmal 3.000-5.000 Euro.

vor 4 Monaten #6

Oder man wartet bis Padel Avenue aufmacht und bucht einfach dort. Kostet weniger als ein Hausbau.

vor 4 Monaten #7

Hat jemand Erfahrung mit den günstigeren Varianten ohne Vollglas? Es gibt ja auch einfachere Konstruktionen mit Metallgitter statt Panoramaglas. Optisch nicht so schön, aber deutlich günstiger. Fragt sich ob die Spielqualität wirklich leidet oder ob das nur Ästhetik ist.

vor 4 Monaten #8

Spielqualität leidet kaum, das Glas hat keinen Einfluss auf den Ball. Aber das Rückwandspiel verändert sich – Glas gibt einen deutlich anderen Abprall als Metall. Wenn du kompetitiv spielen willst und dich auf Turniergerät vorbereiten willst, ist das relevant. Für Freizeitspiel egal.

vor 4 Monaten #9

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